Was für Tiere sind diese Aquarien eigentlich?

Das ist eine schon seit langem geklärte Frage:

Das Aquarius comunis oder das gemeine Aquarium wird gelegentlich auch als Feld-, Wald- und Wiesenaquarium bezeichnet, und findet sich in Form diverser Wasserbehälter in ländlichen Gegenden. Im Zuge der Verstädterung haben die in die Städte ziehenden Menschen ihre liebgewonnenen Heimtiere mitgenommen und domestiziert, so auch das Aquarium. Die domestizierte Form des Aquariums, das A. domesticus wird so heute als Heimaquarium bezeichnet und unterscheidet sich vom gemeinen Aquarium durch seine meist streng geometrische Form, und vor allem durch die vielseitig einsehbaren Körperseiten. Leider ist das Heimaquarium nicht mehr so gut lebensfähig, wie das gemeine Aquarium, so daß der Aquarienhalter oft auf den Einsatz vieler lebenserhaltender technischer Maßnahmen angewiesen ist. Manches Zimmer zur Haltung eines Aquariums gleicht eher einer hochtechnisierten Krankenstation als einem Hobbyraum.

In den Aquarien finden sich vielerlei andere Lebewesen, teils als Symbionten, teils als Parasiten. Die beliebtesten Symbionten sind die Fische, die bei manchen Aquarienhaltern den eigentlichen Anstoß zur Anschaffung eines doch so liebenswerten Pfleglings wie des Aquariums darstellen. Andere Aquarienhalter interessieren sich wiederum mehr für die zufällig im Aquarium wachsenden Blattsalate und anderes Grünzeug und halten sich da Aquarium nur deshalb, weil diese ohne das Aquarium nur mit erhöhtem technischen Aufwand (in der Regel der Reise in ein tropisches Land) gehalten werden können.Und die seltenste Spezies der Aquarienhalter sind diejenigen, denen das heimische Essen zu wenig gesalzen ist, und die deshalb sich ein Aquarium mit einigen Paketen Salz füttern und, immer wenn die kochende Ehefrau gerade in der Küche ist, die Speisen mit Salz, das sie dem Aquarium aus dem Kropf entlocken, nachsalzen.